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| Miltenberg/München. Die Umweltmedaille 2002 hat Bayerns Umweltminister Werner Schnapp auf 23 Persönlichkeiten verliehen, darunter auch Cornelius und Johannes Faust. Sie seien „Vordenker, Vorreiter und Vorbilder für mehr Umwelt und Lebensqualität“ erklärte er. Der Freistaat Bayern zeichnet mit der Medaille herausragende Verdienste um die Landesentwicklung und den Umweltschutz Bayerns aus. Als erste Brauerei Frankens habe das Brauhaus Faust ein Umweltmanagementsystem eingeführt, das nach EG-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert ist, erklärte der Minister. Wasserverbrauch und Abwasseranfall konnten daraufhin weiter reduziert werden. Der Verbrauch an chlorhaltigen Reinigungsmitteln wurde in den Bereichen Flaschenkeller, Filterkeller und Sudhaus minimiert und teilweise durch biologisch abbaubare Reinigungsmittel ersetzt. Mit der Umsetzung des Wärmewirtschaftskonzeptes im Bereich der Produktion wird außerdem viel Heizöl eingespart. In den kommenden Jahren will das Unternehmen den Primärenergieverbrauch weiter senken, die Verwertungswege für Abfälle optimieren, Emissionen reduzieren und die Qualität des Abwassers verbessern. „Die Geschäftsleitung hat zusammen mit den 30 Mitarbeitern des Brauhaus Faust aus Überzeugung viel unternommen“ so Minister Schnappauf, „um für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage zu sorgen.“
| ![]() Ausgezeichnet für vorbildliches Umwelt-Engagement: Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (links) überreichte im Maximillianeum in München die Umweltmedaille 2002 an Johannes und Cornelius Faust Der vorbildliche Einsatz der letzten Jahre, hebt sich deutlich aus dem allgemeinen umweltgerechten Verhalten von Firmen und Einzelpersonen heraus. Damit wird das Reinheitsgebot nicht nur auf das hergestellte Produkt, sondern wird als ganzheitlicher Anspruch verstanden. (Verliehen im November 2002) | |






